Privatrak

Dokumentation

So richten Sie Privatrak ein, benennen, was Ihnen wichtig ist, und lesen jeden Bericht.

Videoreihe ansehenAcht kurze Videos zum gesamten Produkt, auf YouTube.Wird in einem neuen Tab geöffnet

Datenschutz

Privatrak zeigt Ihnen, wie Besucher Ihre Website nutzen, ohne Cookies, ohne etwas in ihrem Browser zu speichern und ohne jemanden von einem Tag zum nächsten zu verfolgen. Hier steht genau, was Privatrak speichert und was es nie erfasst.

Kurz gesagt

  • Privatrak setzt keine Cookies und speichert nichts im Browser Ihrer Besucher.
  • Privatrak liest keine Schriften, Bildschirmgrößen oder anderen Gerätemerkmale aus, um jemanden wiederzuerkennen.
  • IP-Adressen werden nie gespeichert.
  • Ein Besucher wird nur für einen Tag wiedererkannt, und zwei Tage lassen sich nicht verknüpfen.
  • Was jemand in ein Formular eintippt, wird nie gelesen.
  • Ihre Daten liegen auf Servern in der EU und werden weder verkauft noch weitergegeben.

Was zu jedem Event gespeichert wird

Zu jedem Seitenaufruf, Klick, abgeschickten Formular, eigenen Event und Klickproblem speichert Privatrak:

WasInhalt
Event-TypSeitenaufruf, Klick, abgeschicktes Formular, eigenes Event oder eine Art von Klickproblem.
Adresse der SeiteDie Adresse der Seite, in der persönliche Angaben ersetzt sind, wie unten beschrieben.
ZeitpunktWann es passiert ist, auf die Sekunde genau.
Besucher des TagesEin Code, der für einen Besucher an einem Tag steht. Er lässt sich keiner Person zuordnen.
HerkunftBei einem Seitenaufruf die Website oder Seite, von der der Besucher kam, so wie sein Browser sie meldet.
Angeklicktes ElementBei einem Klick die Art des Elements, etwa ein Button oder Link, sein sichtbarer Text bis zur Max. Textlänge und eine Beschreibung, wo es auf der Seite sitzt. Bei einem abgeschickten Formular, um welches Formular es sich handelt.
Ihre Namen und DetailsNamen und Details, die Ihre Website mit data-track oder track() hinzufügt.
TraitsDie Traits, die Ihre Website sendet, etwa plan-pro.
Details zu KlickproblemenWie oft jemand geklickt hat, wie lange eine Reaktion gedauert hat oder die Art eines Fehlers, etwa TypeError. Nie die Fehlermeldung.

Wie Privatrak einen Besucher erkennt

Kommt ein Event an, macht Privatrak aus drei Angaben einen Code: der IP-Adresse des Besuchers, der Kennung seines Browsers, dem sogenannten User-Agent, und Ihrem Projekt. Dafür nutzt Privatrak ein Einwegverfahren mit Schlüssel, einen sogenannten HMAC. Aus dem Code lässt sich die IP-Adresse deshalb nicht zurückgewinnen. IP-Adresse und Browserkennung dienen nur dieser Berechnung und werden nie gespeichert oder protokolliert.

Der Schlüssel hinter dem Code ist zufällig, und Privatrak erzeugt für jedes Projekt jeden Tag einen neuen. Der Tag beginnt um Mitternacht in der Zeitzone Ihres Projekts, und derselbe Besucher erhält am nächsten Tag einen völlig anderen Code. Ist ein Tag vorbei und gezählt, löscht Privatrak seinen Schlüssel zusammen mit den Besuchercodes dieses Tages. Danach kann niemand mehr zwei Tage verknüpfen oder herausfinden, von welcher IP-Adresse ein Besucher kam, auch Privatrak nicht.

Was das für Ihre Zahlen bedeutet, steht unter Wie Besucher gezählt werden.

Was Privatrak nie erfasst

  • Was in ein Formular eingetippt wird. Bei einem abgeschickten Formular hält Privatrak nur fest, dass es abgeschickt wurde.
  • Passwortfelder, versteckte Felder und Kreditkartenfelder. Privatrak überspringt sie vollständig, auch als Klickziel und auch dann, wenn sie ein data-track-Attribut tragen.
  • Fehlermeldungen. Bei einem Klick, der einen Fehler auslöst, wird nur die Art des Fehlers erfasst.
  • Gerätemerkmale wie Schriften, Bildschirmgröße oder die Art, wie der Browser Bilder zeichnet.

Persönliche Daten in Adressen

Adressen können persönliche Angaben enthalten, etwa eine E-Mail-Adresse in einem Link aus einem Newsletter. Bevor ein Event den Browser verlässt, ersetzt Privatrak den Wert von URL-Parametern wie email, token, key, password und secret durch :redacted. Dasselbe gilt für Werte, die wie eine E-Mail-Adresse oder ein Zugangsschlüssel aussehen, egal wo sie in der Adresse stehen. IDs in Seitenpfaden ersetzt es durch :id, aus /orders/1042 wird also /orders/:id.

Für den Teil nach dem # gelten dieselben Regeln, wenn er key=value-Paare enthält, etwa #access_token=…. Ein Anker wie #pricing oder eine Route wie #/settings wird unverändert gesendet.

Welche Parameter und Wertmuster ersetzt und welche Seiten ganz ausgelassen werden, legen Sie unter Einstellungen › Datenschutz fest.

Die Einstellungsseite Privacy mit den Feldern PII URL parameters, Auto-detect IDs in URL paths, PII value patterns und Excluded URLs.
Die Einstellungen unter Datenschutz, in denen Sie festlegen, was Privatrak in Adressen ersetzt.

Was Sie selbst senden

Namen, Details und Traits, die Ihre Website sendet, speichert Privatrak genau so, wie sie ankommen. Setzen Sie dort nie eine E-Mail-Adresse, eine Konto-ID oder etwas anderes ein, das eine einzelne Person erkennbar macht. Was Sie stattdessen senden, steht unter Keine personenbezogenen Daten senden.

Privatrak erfasst auch den sichtbaren Text dessen, was angeklickt wird. Prüfen Sie, dass Ihre Buttons und Links keine persönlichen Angaben zeigen, etwa den Namen eines Kunden in einem Kontomenü.

Wer Daten senden und sehen darf

Tragen Sie unter Einstellungen › Datenschutz bei Erlaubte Domains Ihre Websites ein. Dann können nur Seiten auf diesen Websites mit Ihrem Website-Schlüssel Events senden.

Die Daten eines Projekts sehen nur die Personen, die Sie in das Projekt einladen.

Wie lange Daten aufbewahrt werden

Privatrak bewahrt Ihre Daten so lange auf, wie Ihr Tarif es vorsieht: 30 Tage bei Free, 90 Tage bei Starter und 180 Tage bei Pro. Bei Enterprise vereinbaren Sie die Dauer mit uns. Ältere Daten werden automatisch gelöscht, und wenn Sie ein Projekt löschen, werden alle seine Daten gelöscht. Die Einzelheiten stehen unter Tarife und Limits.

Cookie-Banner gibt es, weil Tracking meist etwas auf dem Gerät des Besuchers speichert. Privatrak speichert dort nichts und erfasst von sich aus keine personenbezogenen Daten. In vielen Ländern brauchen Sie dafür deshalb kein Banner. Das ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Was für Sie gilt, hängt davon ab, wo Sie und Ihre Besucher sind und was sonst auf Ihrer Website läuft. Lassen Sie es deshalb von Ihrer Rechtsberatung prüfen.

Der Element Picker und die Klickkarte

Der Element Picker und die Klickkarte sind Werkzeuge für Sie, nicht für Ihre Besucher. Sie öffnen sich in einem Tab, den Sie aus Ihrem Dashboard starten. Solange dieser Tab offen ist, legen sie ihren Zustand im sessionStorage des Browsers ab, und zwar nur für diesen Tab. Ihre Besucher sehen sie nie.

Wie Privatrak mit den Daten Ihres eigenen Kontos umgeht, steht in der Datenschutzerklärung.

Datenschutz: Webanalyse ohne Cookies und was gespeichert wird